Darmsanierung

Darmsanierung:

Es ist auffallend, wieviel junge Patienten bereits mit Problemen im Magen - Darmtrakt zu tun haben. Ein Thema, das früher vielleicht eher bei älteren Menschen zu finden war, greift heutzutage auch bei kleinen Kindern und Teenagern um sich.
Unsere umweltbedingten Belastungen durch unsere Nahrung, vermehrte Gabe von Antibiotika und der Trend zu Fastfood treiben dieses Phänomen voran.

Was belastet unseren Darm und was macht ihn denn krank?
Wie äußern sich die Beschwerden?
Wann gibt es Handlungsbedarf?


Durchfall / Diarrhoe:

In aller Regel sollte Durchfall nach 2-3 Tagen von allein abklingen. Bei Erwachsenen, ohne ernsthafte Grunderkrankungen, wird der Körper mit etwas Ruhe, Diät und viel trinken ganz gut damit fertig. Der Grund kann ungewohnte Kost, nicht ganz einwandfreies Essen, kurzzeitiger Stress oder zu fette Speisen sein.
Bei Säuglingen und Kindern besteht eine ernsthafte gesundheitliche Bedrohung und ärztlicher Rat ist umgehend einzuholen.

Was aber kann die Ursache für wiederkehrende, eventuell sogar blutige Durchfälle sein?
Da ist eine gründliche Anamnese der Ernährungsgewohnheiten, der Lebensumstände und der Familiengeschichte von Nöten.
Um nicht zu viel Zeit durch unnötige Experimente zu verlieren, nutze ich Labore, die sich auf Stuhlanalysen spezialisiert haben.
Der Stuhl, oft verschämt und nicht beachtet, gibt uns viele aussagekräftige Parameter an die Hand. Je nach Schwerpunkt der Laboruntersuchung, können wir Dysfunktionen der Leber und der Bauchspeicheldrüse, allergische Reaktionen, Fehlernährung und Blut finden.
Manchmal ist es auch von Nöten, parallel eine Blutprobe ins Labor zu senden, um genauere Anhaltspunkte zur Befunderhebung zu erhalten.

Sind die Werte nicht im gängigem Bereich, gilt es eine schonende Therapie auszuarbeiten. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht in der Symptomunterdrückung, sondern um die Wiederherstellung der Funktion oder unterstützende Maßnahmen bei chronischen Erkrankungen.
Fakt ist, dass der Körper bereits Symptome zeigt, bevor eine Erkrankung sichtbar wird, die sogenannten Warnsignale.
Dies Signale können unterschiedlich heftig wahrgenommen und leicht verdrängt werden. Sollten sich aber Beschwerden öfter einstellen, sollte jeder Patient sich beraten lassen.

Sehr empfehlen kann ich auch das in Anspruch nehmen von Magen - und Darmspiegelungen. Eine visuelle Sichtung gibt Auskunft über die Strukturen im Magen - Darmbereich, die nicht unbedingt mit Laborbefunden zu erfassen sind. Auch Gewebeveränderungen, wie z.B. Divertikel und Polypen, lassen sich nur auf diesem Wege klar erkennen.
Auch bei chronischen Erkrankungen, wie colitis ulcerosa,morbus crohn und Zöliakie muss der Darm gesichtet werden.
Mit den heutigen Möglichkeiten, ist so ein Eingriff gar nicht mehr unangenehm und schnell überstanden.
Nicht immer zeigt eine Magen - und Darmspiegelung Anhaltspunkte, da der Körper bis dato nur Symptome und noch keine krankhafte Veränderung zeigt. Trotzdem sind Ihre Beschwerden ernst zu nehmen.

Wer häufig unter Durchfall leidet, leidet auch an einem Mangel an lebenswichtigen Vitalstoffen, da diese mit ausgeschwemmt werden.
Die Lebensqualität ist nicht mehr gegeben, psychischer Stress entsteht und man nimmt aus Angst vor Durchfällen nicht mehr an Freizeitaktivitäten teil. Besteht diese Belastung schon über viele Jahre, kann z.B. eine Gesprächstherapie unterstützend wirken.


Verstopfung / Obstipation:

Ein verbreitetes Volksleiden ist die Verstopfung. Schaut man sich unsere Lebensumstände einmal genauer an, ist es nicht verwunderlich.
Hektik, schnelles Essen, Fastfood und unregelmäßige Mahlzeiten, durch z.B. Schichtdienst, sind die auslösenden Faktoren. man fühlt sich gereizt, aufgetrieben und nicht leistungsfähig. Wir sitzen einfach zu viel und bewegen uns zu wenig.
Auf lange Sicht gesehen, würde es dem Darm schaden. Früher hat man es als grenzwertig normal angesehen, seinen Darm bis maximal alle 3 Tage zu entleeren. Heute sieht man diesen Fakt schon viel kritischer. Eine tägliche und möglichst zu einem bestimmten Tageszeitpunkt angestrebte Verdauung ist entlastend für unseren Körper.
Wie durch die Nieren auch, werden alle Stoffe aus unserem Körperkreislauf auf diesem Wege ausgeschieden, die unser Körper nicht verwerten kann oder die sogar schädlich für ihn sind. Lagert unser Stuhl zu lang im Darm, fängt der Stuhl an zu gären oder Schadstoffe gelangen über den Blutkreislauf in unseren Körper.
Unterschiedliche Begleiterscheinungen können auftreten, Übelkeit, Kopfschmerzen und psychische Verstimmungen sind nur einige davon.
Handlungsbedarf entsteht, wenn Verstopfungen immer wieder auftreten oder sich als dauerhaft entwickelt haben.
Wichtig ist ein Besuch beim Gatroenterologen. Durch Sichtung des Darmes können Widerstände,
bedingt z. B. durch Polypen oder Tumoren, ausgeschlossen werden.

Unterstützend zu allen oben genannten Darmbeschwerden, biete ich Ihnen mit Hilfe von Labordiagnostik und einem auf Sie abgestimmten Therapieplan die Möglichkeit, Ihren eigenen Heilungsprozeß anzugehen.